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Zur Anwendung der Kopplung hier ein Beispiel:

Fahrt von Bahnhof A nach Bahnhof B
Für jeden Bahnhof ist ein eigener Fahrregler vorhanden, der mit dem Multibus verbunden ist.

In Bahnhof A werden am Fahrregler A die zu dem Triebfahrzeug passenden Einstellungen ausgewählt und das zugehörige Gleis eingeschaltet. Nun wird mit Fahrregler A losgefahren.
Fahrregler B des Zielbahnhofs B wird an Fahrregler A gekoppelt. Damit wird Bahnhof A und Bahnhof B vom Fahrregler A aus gesteuert.
Sobald das Triebfahrzeug die Stromkreisgrenze zwischen Bahnhof A und Bahnhof B überfahren hat, kann die Kopplung am Fahrregler B wieder aufgehoben werden. Der Zug fährt mit den momentan eingestellten Einstelldaten und Geschwindigkeitswerten weiter, wird aber nun vom Fahrregler B kontrolliert.

Diese Betriebsweise ist besonders für Anlagen interessant, deren Betriebsstellen (z.B. Bahnhöfe) voneinander entfernt liegen und von unterschiedlichen Personen bedient werden (z.B. Modul-Anlagen). Durch die Kopplung werden die Informationen über Einstellungen und Geschwindigkeit von einem Fahrregler zum anderen übertragen. Damit wird ein Stromkreiswechsel ohne Ruck oder Änderung der Fahrgeschwindigkeit gewährleistet. Am Zielfahrregler müssen zudem nicht erst die zum Fahrzeug passenden Einstelldaten ausgewählt werden.


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Stand 28.03.2012
© 2000-2012
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