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►Was ist das Besondere an diesen Fahrreglern?
►Was wird benötigt um einen Stromkreis zu betreiben?
►Was ist beim Betrieb von Loks mit Digital-Decodern zu beachten?
►Verfügen die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 über eine Lastausgleichsregelung?
►Sind diese Fahrregler für Wechselstrommodelle geeignet?
►Worin unterscheiden sich die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 voneinander?
►Wo sind weitergehende Informationen zu finden?
►Wie werden die Fahrregler für die Lokomotiven programmiert?
►Welche Spannungs-Variante (12V oder 14V) ist für welche Modelle geeignet?
►Was ist bei der Verwendung von Optionen zu beachten?
►Können ältere Fahrregler auf den neusten Stand gebracht werden?
►Worin unterscheiden sich SFR1000 und SFR2000 von den Fahrreglern der Firma sb modellbau?
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Was ist das Besondere an diesen Fahrreglern?
Anders als bei anderen analogen Fahrreglern lassen sich bei SFR1000 und SFR2000 für jedes Fahrzeug gesondert Einstellungen hinterlegen, mit denen das jeweilige Modell optimal fährt. So können mit ein und demselben Fahrregler alte und neue Fahrzeuge, Loks mit Eisenanker- und Glockenanker-Motoren genauso betreiben werden wie Modelle mit und ohne Digital-Decoder.
Je nach Fahrzeug kann entweder mit reiner Gleichspannung gefahren werden oder flexibel einstellbare Impulse sorgen für ein sanftes Anfahren. Dabei werden werden die Impulse dazu verwendet, Rast- und Losbrechmomente in den Antrieben zu überwinden, ohne die Motor-Drehzahl in die Höhe schnellen zu lassen.
Die robuste Elektronik der Fahrregler liefert eine geregelte Ausgangsspannung, die bei Belastung nicht einbricht. Eine einstellbare Überstrom-Abschaltung schützt Gleisanlage und Fahrzeuge im Kurzschlussfall.
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Was wird benötigt um einen Stromkreis zu betreiben?
Um einen Stromkreis mit SFR1000 oder SFR2000 zu betreiben, wird außer dem Fahrregler, der aus Bedien- und Leistungsteil besteht, nur noch ein Trafo zur Versorgung benötigt.
Für einen Fahrstrombedarf bis zu 1,0A (Nenngrößen Z bis TT) empfehlen wir Art.-Nr. 2410,
für einen Fahrstrombedarf bis zu 1,5A (Nenngrößen H0 bis 0e) Art.-Nr. 2411.
Zusätzlich stehen für SFR2000 folgende Ausbau-Möglichkeiten zur Verfügung:
- Option Pendelzug: Erweitert die Funktionen des SFR2000 um eine komfortable Pendelzugsteuerung mit Zwischenhalt.
- Option Automatik: Erweitert die Funktionen des SFR2000 um Steuereingänge, mit denen unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten eingestellt und Fahrtrichtung umgestellt werden kann. Anwendungen sind hier z.B. automatischer Halt an einem Signal oder die Automatisierung von Kehrschleifen.
- Multubus-System: Vernetzt bis zu 16 Fahrregler untereinander. Neben einem Multibus-Controller wird für jeden Fahrregler eine Option Multibus benötigt.
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Was ist beim Betrieb von Loks mit Digital-Decodern zu beachten?
Immer mehr Modell-Fahrzeuge sind mit Digital-Decoder ausgerüstet, die auch einen Analog-Betrieb zulassen. Unsere Fahrregler sind flexibel für jedes Modell einstellbar und kann auch Fahrzeuge mit Decoder im Analog-Betrieb steuern. Welche der Einstellungen (Gleichspannung / Impulse) dann am besten geeignet sind, hängt von der Arbeitsweise des Decoders ab.
Grundsätzlich gibt es dabei zwei Möglichkeiten:
- Der Decoder schaltet die Gleisspannung mehr oder weniger direkt an den Motor durch. Hier empfehlen wir die Verwendung einer reinen Gleichspannung, damit der Decoder nicht durcheinander kommt. Hier kann man die Fahreigenschaften durch die Verwendung unserer Fahrregler leider nicht besonders verbessern. Auf jeden Fall nimmt aber der Decoder bei Gleichspannung keinen Schaden.
- Der Decoder nimmt die Gleisspannung als Betriebsspannung und steuert den Motor mit den im Decoder hinterlegten Werten an. Hier kann der Betrieb mit Impulsen (100Hz) Vorteile bringen. Der Decoder hat dann die Impulshöhe als Versorgungsspannung zur Verfügung und interpretiert die Impulslänge als Fahrsignal. Damit fährt das Fahrzeug ähnlich wie im Digital-Betrieb.
Welche Einstellungen nun für Ihre Digital-Fahrzeuge optimal sind, lässt sich am besten über den Decoder- oder Fahrzeughersteller herausfinden. In der Gebrauchsanweisung des Fahrzeugs müsste ein entsprechender Hinweis zu finden sein.
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Verfügen die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 über eine Lastausgleichsregelung?
Eine Lastausgleichsregelung lässt sich nur betriebssicher realisieren, wenn, wie bei Digital-Decodern, sich die Regelung in unmittelbarer Nähe des Motors befindet. Im Analogbetrieb lässt sich systembedingt die Regelung nicht nahe genug am Motor anordnen und die Information über die Motordrehzahl wird durch störende Nebeneffekte (Verkabelung, andere Loks, Wagen mit Licht, Gleisbesetztmelder, ....) unbrauchbar.
Die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 haben deshalb keine Lastausgleichsregelung. Sie verfügen jedoch (anders wie andere Fahrtrafos) über eine geregelte Ausgangsspannung, die auch bei Belastung nur minimal einbricht. Daher werden die Loks bergauf und bergab mit der gleichen Spannung versorgt und fahren gleichmäßiger. Ob nun eine Lok bergauf langsamer wird, hängt natürlich trotzdem von der Anhängelast und der Lok selbst ab.
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Sind diese Fahrregler für Wechselstrommodelle geeignet?
Die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 sind nur für Gleichstrombahnen vorgesehen. In nächster Zeit wollen wir eine Wechselspannungsvariante des SFR2000 auf den Markt bringen, die den analogen Betrieb aller Wechselstromfahrzeuge mit und ohne Decoder ermöglicht.
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Worin unterscheiden sich die Fahrregler SFR1000 und SFR2000 voneinander?
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Anzeige |
LED / 3 Ziffern |
LCD / 2x16 Zeichen |
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Drehknopf |
ohne Endanschlag |
ohne Endanschlag |
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Tasten |
3 Tasten |
5 Tasten |
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Speicher |
für 99 Fahrzeuge |
für 255 Fahrzeuge |
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Einstellmöglichkeit pro Fahrzeug |
Maximal-Spannung |
Art der Spannung |
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Ausgangsleistung |
bis 14V / 1,5A |
bis 14V / 1,5A |
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Kurzschlussschutz |
einstellbar |
einstellbar |
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Übertemperaturschutz |
ja |
ja |
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Notstoppeingang |
nein |
ja |
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Synchroeingang |
nein |
ja |
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Optionssteckplatz |
nein |
ja |
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Wo sind weitergehende Informationen zu finden?
Wir stellen Ihnen unter ►Download alle aktuellen Gebrauchsanweisungen unserer Produkte zur Verfügung. In diesen sind umfangreiche Informationen über Eigenschaften und Anwendung zu finden. Sollten noch Fragen offen bleiben, bitten wir Sie, Kontakt mit uns aufzunehmen. Gerne helfen wir Ihnen weiter.
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Wie werden die Fahrregler für die Lokomotiven programmiert?
Grundsätzlich werden bei unseren Fahrreglern die Impulse dazu verwendet, um beim Anfahren die mechanischen Rast- und Losbrech-Momente in Motor und Getriebe zu überwinden. Der Motor wird dabei gerade so angestoßen, dass
er schon läuft, aber noch nicht zu schnell dreht. Dabei sind die Werte für Impuls-Spannung, Frequenz A und Frequenz B entsprechend einzustellen.
Wir empfehlen folgende Vorgehensweise:
(hier für SFR2000, bei SFR1000 gilt entsprechendes)
1) Die Art der Ausgangsspannung auf „Gleichspannung“ einstellen
2) Fahrzeug auf die Gleise stellen und ein wenig warmfahren
3) Dann Fahrregler langsam aufdrehen und ermitteln, bei welcher Spannung das Fahrzeug anfährt(für beide Fahrtrichtungen)
4) Die Art der Ausgangsspannung nun „SFRspezial“ einstellen
5) Die Maximal-Spannung auf die gewünschte Höchstgeschwindigkeit abstimmen(Maximal-Spannung des eingebauten Motors beachten!!!)
6) Zur vorher bei 3) ermittelten Anfahrspannung 1,0 Volt addieren und als Impuls-Spannung eingeben
7) Frequenz A so tief wie möglich einstellen, ohne dass das Fahrzeug beim Anfahren zittert
8) Für Frequenz B einen Wert ermitteln, bei der das Fahrzeug beim gleichmäßigen Aufdrehen des Fahrreglers gleichmäßig beschleunigt
9) Das gewünschte Beschleunigungs- und Bremsverhalten über Beschleunigungszeit und Bremszeit einstellen
10) Die Anfahr-Spannung so einstellen, dass das Fahrzeug beim Aufdrehen des Fahrreglers unverzüglich anfährt
11) Einen Namen für das eingestellte Fahrzeug hinterlegen
Diese Vorgehensweise kann man grundsätzlich für alle Triebfahrzeuge anwenden.
Dabei ist folgendes zu beachten:
- Bei Modellen mit Glockenankermotoren (Faulhaber, Maxxon, u.a.) sollte die Impuls-Spannung nicht höher als 2,5V eingestellt werden, damit der Motor geschont wird. Wer ganz sicher gehen möchte, kann
„Gleichspannung“ einstellen.
- Modelle mit Digital-Decodern reagieren (je nach Decodertyp) sehr unterschiedlich auf Impulse. Notfalls muss „Gleichspannung“ eingestellt werden.
Grundsätzlich empfehlen wir Digital-Decoder auszubauen, um optimale Fahreigenschaften zu erreichen.
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Welche Spannungs-Variante (12V oder 14V) ist für welche Modelle geeignet?
Die Norm
Die Norm NEM 630 des ►MOROP schreibt für die Gleichstromzugförderung folgende Nenn-Fahrspannungen vor:
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Spurweite |
4,5mm bis 6,5mm |
9,0mm bis 22,5mm |
ab 32,0mm |
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Spannung |
8,0V |
12,0V |
16,0V |
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Was ist bei der Verwendung von Optionen zu beachten?
Die Funktionen des SFR2000 können durch verschiedene Optionen erweitert werden. Allerdings kann immer nur eine Option pro Fahrregler verwendet werden, da nur ein Options-Steckplatz auf dem Leistungsteil vorhanden ist.
Folgende Optionen nutzen den Steckplatz:
- Option Pendelzug
- Option Automatik
- Option USB
- Option Multibus
- Memory-Modul
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Können ältere Fahrregler auf den neusten Stand gebracht werden?
Im Laufe der Jahre sind besonders bei der Fahrregler-Familie SFR2000 zahlreiche Funktionen und Optionen hinzugekommen. Per Update der Software können diese Neuerungen auch mit allen älteren Fahrreglern genutzt werden. Für die Updates berechnen wir lediglich eine Aufwandspauschale.
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Worin unterscheiden sich SFR1000 und SFR2000 von den Fahrreglern der Firma sb modellbau?
Die Fahrregler 81002 und 81004 der Firma sb modellbau wurden von Heißwolf Modellbahnzubehör entwickelt und werden ausschliesslich über die Firma sb modellbau vertrieben. Im Gegensatz zu den Fahrreglern SFR1000 und SFR2000 geben die Fahrregler 81002 und 81004 lediglich eine glatte Gleichspannung von 0...12V ab und sind nicht programmierbar.
►Information zu den Fahrreglern der Firma sb modellbau
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SFR1000 |
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SFR2000 |
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Stand 28.07.2010 |
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